Vereinsgeschichte

Der Hannoversche Wander- und Gebirgsverein e. V und sein Dachverband der Verband Deutscher Gebirgs- und Wandervereine e. V. sind jeweils 1883 gegründet worden. Die beiden Vereine feierten im Jahr 2008 das 125 jährige Bestehen.

Gemeinsam haben die beiden Vereine den 73. Deutschen Wandertag unter dem Motto „Der Wald und der Mensch“ vom 26. – 30. Juli 1973 in Hameln ausgerichtet. Neben dem Vorsitzenden des Hannoverschen Wander- und Gebirgsvereins Walter Krüger (1965 – 1977) haben Hermann Scholz und Jochen Behrens vom Harzclub Hannover sowie Mitglieder der Wandergruppe Condor e. V. Hamelspringe mitgewirkt. Aus dem Programm des Deutschen Wandertages in der historischen Stadt an der Weser ist hervorzuheben die vom Hannoverschen Wander- und Gebirgsverein am 27. Juli 1973 organisierte Tagesfahrt „Vom Mittelgebirge zur norddeutschen Tiefebene“. Die Fahrt hat von Hameln zum Saupark im Kleinen Deister, nach Hannover mit Stadtrundfahrt und weiter zum Steinhuder Meer sowie zu den Randmooren und zurück über den Deister und den Süntel nach Hameln geführt. Am 29. Juli 1973 hat Staatssekretär Logemann, Niedersächsische Landesregierung, den Festvortag zu dem Tagesmotto gehalten; danach hat die Niedersächsische Landesregierung zu einem Empfang geladen. Der 90. Geburtstag der beiden Vereine ist zu allseitiger großer Zufriedenheit verlaufen.

Von 1970 bis 1980 hat Richard Bergmann, Vorsitzender des Hannoverschen Wander- und Gebirgsvereins von 1981 bis 1989, den reizvollen Roswithaweg von Nienburg an der Weser durch das Weserbergland nach Bad Gandersheim entwickelt. Der Roswithaweg mit etwa 180 km, der Kansteinweg von Hannover nach Alfeld mit etwa 80 km, der Calenberger Weg von Bad Nenndorf nach Nordstemmen mit etwa 45 km, der Deister-Süntel-Weg von Barsinghausen nach Hessisch Oldendorf mit etwa 30 km und der Wanderweg Bennigsen-Lauenau mit etwa 27 km werden vom Hannoverschen Wander- und Gebirgsverein betreut. Der Betreuungsabschnitt des Hannoverschen Wander- und Gebirgsvereins bei dem Europäischen Fernwanderweg E1 reicht von Müden/Örtze bis Hameln mit etwa 187 km und bei dem Internationalen Wanderweg Niederlande-Harz vom Süntel bis in den Hils mit etwa 63 km.

Seit 1953 besteht ein Kooperationsvertrag der 1922 gegründeten Wandergruppe Condor e. V. mit Sitz in Hamelspringe mit dem Hannoverschen Wander- und Gebirgsverein zum Anschluss an die große Wanderbewegung der Deutschen Wander- und Gebirgsvereine auf Bundes- und Landesebene. Die Zwecke beider Partner sind Wandern und Naturschutz. Die Wandergruppe Condor hat seit Gründung des Vereins eine Mandolinengruppe, die innerhalb und außerhalb des Vereins erfolgreich auftritt; Vorsitzende ist Anke Beiße. Als weiteres Kooperationsmitglied ist 1978 der in diesem Jahr mit denselben Zielen gegründete Wanderverein Wanderfreunde Eimbeckhausen e. V. zum Hannoverschen Wander- und Gebirgsverein gekommen; heutiger Vorsitzender in Eimbeckhausen ist Udo Mierau. Michael Neugaertner ist seit 2013 zum Vorsitzenden des Hannoverschen Wander- und Gebirgsvereins gewählt worden.

Die drei Wandervereine nehmen regelmäßig an den Deutschen Wandertagen teil. Sie haben ein eigenständiges vielfältiges Programm mit Wanderungen für jung und alt, Radwanderungen sowie Mehrtageswanderungen und Radwanderungen im In- und Ausland. Die Vereinsfeste auf den jeweiligen Vereinsgrundstücken samt Vereinshaus dienen dem Erfahrungsaustausch und Kontakt. Die Mitgliederzahl beläuft sich zur Zeit auf etwa 500.